FOMF 2018

Kompakt Allgemeinmedizin
Herzattacke
© Adiano - fotolia.com

Ängste schützen bei Herz­at­tacke

Angst schützt den Menschen vor Gefahren. Ein Team der Tech­ni­schen Univer­sität München (TUM) und des Helm­holtz Zentrums München hat heraus­ge­funden, dass das sogar für eine krank­haft verstärkte Angst gilt.

Menschen mit Angst­stö­rungen leider unter starken Ängsten, die unab­hängig von einer echten Gefahr auftreten. Sie fürchten sich oft vor Alltags­si­tua­tionen, was ihr Leben sehr belasten kann. Ein erhöhtes Risiko für Herz- und Kreis­lauf­er­kran­kungen können unter anderem die Folgen sein. Doch in akuten Notsi­tua­tionen ist Angst seit Urzeiten auch ein wirkungs­voller Schutz­me­cha­nismus. Dass sogar eine Angst­stö­rung bei einem Herz­in­farkt helfen kann, fand ein Team um Prof. Karl-Heinz Ladwig von der TUM und dem Helm­holtz Zentrum München heraus.

Für die Unter­su­chung nutzten die Wissen­schaftler Daten aus der MEDEA-Studie (Munich Exami­na­tion of Delay in Pati­ents Expe­ri­en­cing Acute Myocar­dial Infarc­tion)*, in der 619 Infarkt­pa­ti­enten noch im Kran­ken­haus inner­halb von 24 Stunden nach Verlassen der Inten­siv­sta­tion befragt und weitere Daten wie die Ankunfts­zeit in der Klinik und der Krank­heits­ver­lauf erhoben wurden.

Um weiter­zu­lesen, regis­trieren Sie sich bitte hier.

Anmelden