Kompakt Allgemeinmedizin
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Bluthochdruck schädigt auch das Gehirn: Gang und Gedächtnis früher beeinträchtigt als gedacht

Auch junge Pati­enten sollten schon bei ersten Anzei­chen für Blut­hoch­druck zunächst mit Lebens­sti­län­de­rungen reagieren und – wenn diese keinen Erfolg zeigen – gemeinsam mit ihrem Arzt die Einnahme blut­druck­sen­kender Medi­ka­mente erwägen. Denn eine arte­ri­elle Hyper­tonie schä­digt in vielen Fällen die Organe, lange bevor Pati­enten ihre Erkran­kung bemerken. Zu den geschä­digten Organen gehört auch das Gehirn. Einer aktu­ellen US-Studie (1) zufolge zeigen sich die nega­tiven Auswir­kungen von seit der Jugend erhöhten Blut­druck­werten in einem beein­träch­tigten Gang­bild und redu­zierter kogni­tiver Leis­tung wie etwa Vergess­lich­keit. Vor diesem Hinter­grund weisen Experten der Deut­schen Gesell­schaft für Innere Medizin e.V. (DGIM) und der Deut­schen Hoch­druck­liga DHL e. V. (DHL) darauf hin, dass auch junge Erwach­sene ihren Blut­druck regel­mäßig selbst messen oder zumin­dest vom Haus­arzt oder Apotheker über­prüfen lassen sollten.

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